Playground Online Sessions 2021

Neue Online-Fortbildungen-Formate von NürnbergMesse und Playground@Landscape

Die aktuelle Pandemie hat unser tägliches Leben und Arbeiten sehr stark verändert. Vor allem die vielen notwendigen Einschränkungen haben alltägliche Gewohnheiten beeinträchtigt. Auch Veranstaltungen wie Fachtagungen, Seminare und Fachmessen konnten daher größtenteils nicht stattfinden. Dabei sind regelmäßige Fortbildungen und fachlicher Austausch für den beruflichen Alltag meist unverzichtbar.

Um dem Fortbildungsdefizit entgegenzutreten, müssen neue Wege gefunden werden. Gewohnte Präsenzveranstaltungen werden auch Anfang 2021 nur sehr schwerlich oder in vielen Fällen auch gar nicht stattfinden können. Daher haben sich die NürnbergMesse GmbH, Veranstalter der Fachmesse GaLaBau, und der Playground + Landscape Verlag entschlossen, gemeinsam eine Reihe von fachlichen Online-Fortbildungen, die „Playground Online Sessions“, durchzuführen. Die ca. dreistündigen Events sollen sich jeweils mit einem aktuellen Themenaspekt rund um die Planung, den Bau und den Unterhalt von Spiel- und Bewegungsanlagen beschäftigen. Vorträge aus Wissenschaft und Planung, aus Kommune und Fachwelt sollen die jeweiligen Themen von unterschiedlichen Seiten beleuchten, sowie Informationen und Lösungsansätze vermitteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dem Programm aus dem Büro oder Homeoffice folgen und haben selber aber die Möglichkeit im Rahmen einer Fragefunktion mit den Referentinnen und Referenten zu kommunizieren. Die Veranstalter möchten das mittlerweile etablierte Medium der Online-Seminare nutzen, um dem Fachpublikum eine in diesem Rahmen hochwertige Fortbildungsveranstaltung anbieten zu können. Die drei „Digital Playground Seminars“ finden im ersten Halbjahr 2021 statt.

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Mittwoch, 24.02.2021

Playground Online Session: Trendsport im öffentlichen Raum – Calisthenics, Parkour & Co

© denisismagilov / stock.adobe.com

Der Trend zum individuellen Sport ist ungebrochen. Die Corona-Pandemie hat diesen Effekt sogar noch verstärkt. Denn die Kontaktverbote und Einschränkungen für den Vereinssport haben viele Sportler notgedrungen zu informellen Sportlern gemacht. Moderne Sportformen sind dabei besonders im hoch im Kurs, vor allem wenn dabei Fitness und Körperbeherrschung im Mittelpunkt stehen. Der öffentliche Raum wird bevorzugt zum Ausüben dieser informellen Sportformen genutzt und da die Zahl der Aktiven immer größer wird, sollte dieser auch entsprechende Areale aufweisen. Das Seminar möchte sich mit intensiver mit dem Trendsport/informellen Sport im öffentlichen Raum beschäftigen und planerische Voraussetzungen und Möglichkeiten kommunizieren. Welche Formen des Trendsports / informellen Sports gibt es? Wie erreicht man die Zielgruppe? Wie sehen öffentliche Anlagen für diese Sportarten aus? Welche Umsetzungen gibt es? Vorträge aus Wissenschaft und Praxis sollen einen Einblick in die Sportformen und planerischen Möglichkeiten geben.

Programm

10.00 UhrBegrüßung
10.05 UhrFreizeit on demand – Aufschwung für den informellen Sport
Prof. Dr. Tim Bindel - Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Abteilung Sportpädagogik/-didaktik
10.30 UhrNeue Formen der Raumaneignung von unten - Die Bedeutung informeller Ansätze für die Sport- und Stadtentwickung
Stephanie Haury - Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
10.55 UhrBeteiligung hält fit – Street Workout in Weil am Rhein
Michaela Rimkus - Stadt Weil am Rhein, Abteilung für Soziales Schulen und Sport
11.20 UhrDeutschlands größte Parkour-Anlage
Pit Mosner – Stadt Gütersloh, Fachbereich Jugend und Bildung, angefragt
11.45 UhrStadtlandschaft als Bewegungsraum
Martin Gessinger (TraceSpace GbR)
12.10 UhrAufbau und Anwendungsbereiche der DIN EN 16899 Sport- und Freizeitanlagen Parkour-Einrichtungen
Andreas Bast – X Move GmbH
12.35 UhrAbschließende Fragen
12.45 UhrEnde der Veranstaltung

Anmeldegebühr

25 EUR

Sponsoren

Mittwoch, 17.03.2021

Playground Online Session: ALLE in Bewegung – Inklusion in der Spielplatzplanung

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Was eigentlich schon seit vielen Jahren gilt, kommt jetzt erst langsam in allen Bereichen des täglichen Zusammenlebens an: Inklusion ist ein Menschenrecht. Und daher ist sie auch in allen Bereichen der Planung, des Baus und des Unterhalts von Spiel- und Freizeitanlagen zu ermöglichen. Der Großteil dieser Einrichtungen entspricht aber leider noch nicht den Voraussetzungen für inklusives Spielen. Mit barrierefreien Wegen und einem Rollstuhlkarussell ist es dabei auch längst noch nicht getan, inklusionsgerechte Planung ist sehr viel vielschichtiger und wirkt sich auf viele Bereiche der Gestaltung aus. Was heißt eigentlich „ein inklusiver Spielplatz“? Welche Voraussetzungen gibt es dafür in den Normen? Welche Möglichkeiten bietet die Planung? Wie sehen gelungen Umsetzungen aus? Das Seminar möchte sich mit unterschiedlichen Aspekten der Planung inklusionsgerechter Spielplätze beschäftigen und Anstöße für eine vielseitigere Betrachtungsweise bieten.

Programm

10.00 UhrBegrüßung
10.05 UhrInklusion – Grundrecht einer Gesellschaft
Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik (Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung / Inklusion / Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)
10.30 UhrInklusion auf öffentlichen Spielplätzen
Ute Eckardt, Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Landeshauptstadt Dresden), angefragt
10.55 UhrSpielplatz Markusstraße „Onkel Rudi - ein Spielplatz für Alle“
Einen inklusiven Spielplatz planen und bauen. Prozess, Konzept und Umsetzung eines Modellbauvorhabens in der Freien und Hansestadt Hamburg.
Susanne Brehm (susanne brehm_annette schäfer_die landschaftsarchitektinnen)
11.20 UhrBarrierefreies Spielen im Lutherpark, Witten
Martina Hoff, Landschaftsarchitekturbüro Hoff
11.45 UhrBarrierefreie Spielplätze und Freiräume zum Spielen: Die neue „DIN 18034 Spielplätze und Freiräume zum Spielen“
Lothar Köppel, Köppel Landschaftsarchitekten
12.10 UhrDie Matrix – Einordnung und Bewertung von inklusiven Spielräumen
Ulrich Paulig (P2 Berlin)
12.35 UhrAbschließende Fragen
12.45 UhrEnde der Veranstaltung

Anmeldegebühr

25 EUR

Sponsoren

Mittwoch, 09.06.2021

Playground Online Session: Mit SICHERHEIT auf den Spielplatz

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Alle, die einen Kinderspielplatz unterhalten, gehen damit eine besondere Verantwortung ein. Denn sie sind für die Verkehrssicherheit dort zuständig und müssen Sorge dafür tragen, dass die geltenden Normen eingehalten werden und keine Verletzungsgefahr für die Kinder dort besteht. Durch neue technische Entwicklungen, Bauweisen und Normen ändern sich die Voraussetzungen für die Spielplatzsicherheit stetig. Dazu ist die Interpretation der geltenden Normen nicht immer ganz einfach. Das Seminar möchte einen aktuellen Überblick über geltende Normen und ihre Anwendung bieten sowie den Unterhalt aus kommunaler Sicht beleuchten. Bekannte Fachleute aus dem Bereich der Spielplatzsicherheit werden dabei unterschiedliche Aspekte und Anwendungsbeispiele der Spielplatz-Sicherheitsnomen vorstellen und dabei vor allem auch neue Entwicklungen und Veränderungen hervorheben.

Programm

10.00 UhrBegrüßung
10.10 UhrWie sicher sind unsere Kinderspielplätze tatsächlich?
Mario Ladu (Spielplatzmobil GmbH)
10.40 UhrKommt, dann lass uns mal rausgehen auf´n Spielplatz
(Beispiele aus der Praxis mit kurzen Einwürfen aus der Norm)

Friedrich Blume (Spielplatzsachverständiger)
11.10 UhrDIN EN 1177:2018 – Stoßdämpfende Spielplatzböden – Prüfverfahren zur Bestimmung der Stoßdämpfung
Dennis Frank (ISP GmbH – Institut für Sportstättenprüfung)
11.40 UhrSicherheitstechnische Anforderungen an Seilspielgeräte
Heiko Sperling (Berliner Seilfabrik GmbH & Co.)
12.10 UhrWie sich die Normen und Baumusterprüfungen auf die
Sicherheit von Spielplätzen ausgewirkt haben

Franz Danner, Dipl.-Ing.(FH), (TÜV SÜD Product Service GmbH)
13.00 UhrEnde der Veranstaltung

Anmeldegebühr

25 EUR

Sponsoren

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Sicherheitstechnische Anforderungen an Seilspielgeräte
Heiko Sperling – Berliner Seilfabrik GmbH & Co.
Kommt, dann lass uns mal rausgehen auf´n Spielplatz (Beispiele aus der Praxis mit kurzen Einwürfen aus der Norm)
Friedrich Blume – Spielplatzsachverständiger
DIN EN 1177:2018 – Stoßdämpfende Spielplatzböden – Prüfverfahren zur Bestimmung der Stoßdämpfung
Dennis Frank – ISP GmbH – Institut für Sportstättenprüfung
Barrierefreie Spielplätze und Freiräume zum Spielen: Die neue „DIN 18034 Spielplätze und Freiräume zum Spielen“
Lothar Köppel, Köppel Landschaftsarchitekten
Inklusion auf öffentlichen Spielplätzen
Ute Eckardt, Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Landeshauptstadt Dresden)
Die Matrix – Einordnung und Bewertung von inklusiven Spielräumen
Ulrich Paulig (P2 Berlin)
Freizeit on demand – Aufschwung für den informellen Sport
Prof. Dr. Tim Bindel - Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Abteilung Sportpädagogik/-didaktik
Beteiligung hält fit – Street Workout in Weil am Rhein
Michaela Rimkus - Stadt Weil am Rhein, Abteilung für Soziales Schulen und Sport
Deutschlands größte Parkour-Anlage
Pit Mosner – Stadt Gütersloh, Fachbereich Jugend und Bildung, angefragt
Stadtlandschaft als Bewegungsraum
Martin Gessinger (TraceSpace GbR)
Aufbau und Anwendungsbereiche der DIN EN 16899 Sport- und Freizeitanlagen Parkour-Einrichtungen
Andreas Bast – X Move GmbH